Dienstag, 20. September 2016

Ikigai - wo liegen meine Stärken

Wie kann ich mein Ikigai finden? Zuerst möchte ich die folgenden zwei Fragen selbst beantworten:
  • Was mache ich gut?
  • Was mache ich gerne?

Man kann die Antworten meistens  nicht so schnell finden. Wer Schiewierigkeiten hat, fragt einfach Familie und Freunde. Deren ehrliche Antwort wird extrem helfen.


Was mache ich gut?


Dies ist die Frage nach meinen Stärken. Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!“ gelesen. In diesem Buch befindet sich ein Fragebogen, der dabei hilft, die eigenen Stärken laut einiger Kategorien herauszufinden.

Hier sind meine Stärken nach dem Gallup-Prinzip:

Analytik, Fokus, Wissbegierde, Bedeutsamkeit, Disziplin.

Viele dieser Begriffe treffen tatsächlich auf mich zu.

Analytik: Ich war seit meiner Kindheit analytisch stark. Das war einer der Gründe, warum ich Elektrotechnik studiert habe. Ich bin gut mit Zahlen, Excel, Programmieren, logischem Denken, usw.
Fokus: Ich habe mehrere Lebensziele, die ich aufgeschrieben habe. Ich arbeite daran, meine Zeit so aufzuteilen, dass ich diese Ziele erreichen kann. Ich versuche, mich auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren.
Wissbegierde: Ich lerne gerne. Ich mag es zu lesen, besonders Sachbücher. Ich denke, dass ich beim Selbstlernen mithilfe von Büchern, Onlinekursen, Youtube-Videos, Online-Recherchen, usw., relativ gut bin.
Bedeutsamkeit: Es war mir neu, dass Bedeutsamkeit für mich ein wichtiges Thema ist. Ich muss aber zugeben, dass ich gerne Anerkennung bekome und mich z.B. über positive Blogkommentare freue.
Disziplin: Ich mag Ordnung und Disziplin. Vielleicht liegt es daran, dass ich Sternzeichen Jungfrau bin. Ich denke, dass ich ziemlich systematisch arbeite. Ich strebe danach, Arbeitspunkte zu erledigen, früh aufzustehen, täglich meine Mailbox zu leeren, mein Gewichtziel zu erreichen, etc.

Wenn Du selbst eine solche Analyse gemacht hat, mache mit dem entsprechenden Input ein Brainstorming, um konkrete Tätigkeiten aufzulisten, die du gut machen kannst. Hier solltest du nicht versuchen, bescheiden zu sein. Jeder kann manche Dinge besser machen als der Durchschnittsmensch.

Dinge, die ich persönlich gut mache:

  • Technische Aufgaben
  • Tätigkeiten mit Zahlen (Excel, persönliche Finanzen, usw.)
  • Tätigkeiten mit Rechner/Programmieren
  • Internetrecherche
  • Detallierte Reiseplanung
  • Events unter Freunden organisieren
  • Ein neues Thema erforschen und schnell lernen
  • Praktische Lösungen für Probleme finden
  • Dran bleiben, trotz Schwierigkeiten mit einem Thema weitermachen
  • Neue, kreative Ideen für Projekten finden


Was mache ich gerne?


Diese Frage möchte ich unabhängig von meinem Beruf beantworten. Ich mache mir hierzu Gedanken, was ich als Kind gerne gemacht habe. Was habe ich in meiner Freizeit in den letzten 30 Jahren am häufigsten unternommen?

  • Internet surfen, lesen, recherchieren
  • Zeit mit komplizierten Computeranwendungen verbringen
  • Brettspiele, Computerspiele, selbst erfundene Spiele
  • Über Finanzen, Wirtschaft, Wirtschaftsgeschichte, Self-Improvement, Zukunftstechnologien lesen
  • Automatische Lösungen entwickeln (Software, Excel-Makros, usw.), damit ich meine Produktivität erhöhen kann
  • Mein Wissen an Freunde/Kollegen weitergeben
  • Leute helfen, damit sie ihre Ziele erreichen können
  • Ergebnisse und Zahlen tracken und mehrmals checken
  • Dinge optimieren (Reisen, Ausgaben, Prozesse, usw..)
  • Lernen (Sprachen, Programmieren, Photoshop und co.)

Nächster Schritt: Zwei Ikigai-Elemente kombinieren


Die beiden Listen sind ziemlich lang geworden. Ich hoffe, dass ihr auch eine Menge Dinge gefunden habt, die ihr gut macht und die Spaß machen. Der nächste Schritt ist, die Tätigkeiten zu definieren, die sich auf dem Ikigai-Diagramm überschneiden.


Dazu wird eine weitere Session nötig sein, in der du dir viele Gedanken machen musst. Hier kann dir ein Freund oder Familienmitglied sehr helfen, neue Ideen zu entwickeln. Damit kannst du alles auflisten, was du im Leben machen könntest. Hierbei spielt Verdienst erstmal keine Rolle. Auch vorzeitige Ablehnung (Gedanke: Das wird nicht klappen) solltest du vorerst vermeiden.

Ich werde meine persönliche Liste in meinem nächsten Artikel veröffentlichen.

Kommentare:

  1. Das kannte ich noch nicht. Total spannend.

    Gibt es soetwas eigentlich auch für Investments? Also um das perfekte Investment rauszufinden, das mit der eigenen Persönlichkeit matched?

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  2. Hallo
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  3. Ikigai - ein japanischer Begriff für Lebenssinn. Dieser Artikel ist sehr lesenswert, denn wer noch nie was von dieser japanischen Lebensphilosophie gehört hat, sollte es unbedingt tun. Spannend. Interessant. Nützlich.

    Wenn ich immer mir Gedanken mache, was ich gut kann und gerne mache denke ich sofort an meine Hobbys. Beispielsweise fahre ich schon seit Kindesalter gerne Fahrrad. Es ist die Fähigkeit lange Distanzen zu überwinden ohne viel Anstrengung wie beim Joggen. Man fühlt sich einfach frei und macht super viel Spaß.

    Dabei geht es auch bei Ikigai. Für mich lohnt sich das Leben, wenn ich weiß, dass ich am Wochenende oder so mit meinen Kumpels Fahrrad fahren kann. Oder auch einfach mal alleine. Neue Touren entdecken, neue Wege gehen. All das ist möglich.

    Daher fahre ich seit kurzem auch mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und bei leasing-ebike.de konnte ich mir ein E-Bike als Dienstrad leasen. So ein praktisches Konzept, welches perfekt meine Ansprüche deckt.

    Vielen Dank für den Artikel. LG!

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